Wissenswertes zur Jagd

Wildbret - regional auch Wildbrett oder Wildpret, in alten Büchern auch Wilbrät - ist das Fleisch von freilebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen.

 

Wildfleisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel und unterscheidet sich von dem Fleisch der Haustiere.

Da sich Wildtiere natürlich ernähren, ist ihr Fleisch reich an Eiweiß, arm an fett und ist leicht verdaulich.

 

Für jede Wildart gibt es bestimmte Jagd- und Schonzeiten. Diese sind vom Gesetzgeber festgelegt und orientieren sich überwiegend am natürlichen Lebenszyklus der Tiere.

Die Jagd- bzw. Schonzeiten können je nach Bundesland unterschiedlich sein!

Frisches Wildbret können Sie bei uns erwerben:

Rehwild: Mai bis Ende Januar

Schwarzwild: ganzjährig

 

Eingefrorenes Wild können Sie bei uns ganzjährig erwerben.

 

Einfrieren, aber richtig!

Wild eignet sich gut zum Einfrieren. Das Fleisch darf vor dem Einfrieren nicht gewaschen und nicht mariniert werden. Wenn Wild zu lange eingefroren bleibt, wird es trocken und strohig. Fleischstücke sollten, wenn sie eingefroren werden, mit Inhaltsangabe, Gewicht und Datum versehen werden. Sie müssen verpackt und beschriftet sofort bei – 18 Grad eingefroren werden. Die Lagerdauer ist unterschiedlich.

Quelle:Deutscher Jagdschutz-Verband e.V.

 

Wildbret1

Die Begriffe Rücken, Keule, Blatt und Hals gelten für Reh- und Rotwild und können aber auch auf Schwarzwild übertragen werden.

 

Verwertbare Teilstücke

Reh und Hirsch schlägt man aus der Decke, Wildschweine schwartet man ab, d.h. man zieht ihnen das Fell ab. Beim Zerlegen erhält man folgende küchenfertige Bratstücke:

Rücken

Das Fleisch eignet sich zum Braten, Schmoren oder man zerteilt es zum Kurzbraten.

Achtung: An der Innenseite des Rückens befinden sich die besonders zarten Filets. Diese werden ausgelöst und sind kurzgebraten eine Delikatesse.

Keulen

Die einzelnen Muskelpartien erlauben es, die Keulen leicht in verschiedene Bratenstücke zu zerteilen. Auch hier gilt Braten, Schmoren oder Kurzbraten. Für "Geschnetzeltes" ist dieses Fleisch jedoch zu schade.

Blätter

Auch die Schulterblätter eignen sich zum Schmoren oder Braten, wie auch für Ragout oder Rollbraten.

Hals

Dieser kann im Ganzen geschmort werden oder läßt sich als Ragout oder Gulasch verwenden.

Rippen

Es bleiben die Rippen zum Braten. Die Bauchlappen bieten sich besonders zur Herstellung von Rouladen an.

Zunge

Oft vergessen, eignet sich die Zunge eines Wildtieres auch zur Zubereitung eines Zungenragouts.

Leber, Herz und Nieren

Sie werden fragen: Was ist mit den Innereien? Richtig ist, daß eine gebratene Rehleber als Delikatesse gilt. Aber selbst, wenn Sie ein ganzes Tier gekauft haben, werden in der Regel alle Organe fehlen. Sie gehören zum sogenannten kleinen Jägerrecht, d.h. der Erleger beansprucht die Innereien für sich. Fragen Sie also einfach beim nächsten Einkauf bei uns nach einer Leber.

Quelle:Deutscher Jagdschutz-Verband e.V.

 

Zum Verkauf steht diese Förderschnecke.

Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf.