Wussten Sie schon?

Warum fehlender Frost dem Wintergetreide schadet?

Das im Herbst ausgesäte Wintergetreide braucht Kältereize, damit  das Längenwachstum gefördert wird und um Blüten zu bilden.

Bekommen die Pflanzen keinen Frost, dann könnte den Pflanzen der Kältereiz  fehlen um zu wachsen. Die Folge wäre, dass die im Herbst bestellten Flächen umgepflügt werden müssten und es zu einer Neuansaat mit Sommergetreide  kommen müsste.

Dazu passt die Bauernregel:

Ist der Winter warm, wird der Bauer arm.

Weizen im Schneee

Wie viel Geld beim Bauern ankommt?

Beim Brot:

1950 waren es 45% des Brotpreises

1990 waren es 6,1 % des Brotpreises

und 2016 waren es 3,6 % des Brotpreises.

 

Beim Fleisch:

1950 waren es 68% des Verkaufspreises des Fleisches

1990 waren es 29 % des Verkaufspreises des Fleisches 

und 2016 waren es 22 % des Verkaufspreises des Fleisches

 

Bei der Milch:

1950 waren es 64% des Milchpreises

1990 waren es 44 % des Milchpreises

und 2016 waren es 33 % des Milchpreises.

Aus so viel Getreide wird ein Brot

Weizen ist das wichtigste Brotgetreide. Für ein 1.000 Gramm-Weizenbrot müssen Landwirte rund 850 Gramm Weizen ernten. Das entspricht etwa 17.000 Weizenkörnern. Bei einem Durchschnittsertrag von rund 800 Gramm oder 16.000 Weizenkörnern pro Quadratmeter müssen sie also etwas mehr als einen Quadratmeter Weizen ernten, um die Menge an Weizenkörnern für ein 1.000 Gramm-Weizenbrot zu erhalten.

Vor der Ernte steht die Aussaat. Um später diese 16.000 Weizenkörner ernten zu können, sähen Landwirte im Herbst zuvor rund 300 Körner pro Quadratmeter aus. Nach etwa acht bis neun Monaten Wachstumszeit mit ausreichend Regen und Sonne sowie guter Pflege können sie im Sommer dann das 40-fache der Aussaatmenge vom Feld ernten.

Erntemenge ist erheblich gestiegen

1960 holten Landwirte gerade einmal die Hälfte der heutigen Getreidemenge vom Acker. So lag zum Beispiel der Durchschnittsertrag je Hektar Weizen im Jahre 1960 bei 3,5 t, heute liegt er bei 7,9 t. Diese enorme Ertragssteigerung in der Landwirtschaft wurde durch den Einsatz neuer Sorten, Dünger und Pflanzenschutzmittel sowie eine starke Mechanisierung und Spezialisierung der Betriebe möglich

 

Zum Verkauf steht diese Förderschnecke.

Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf.